Superintendentur Baruth/Mark

Denkmalgerechte Sanierung eines Fachwerkhauses

1743 wurde die Superintendentur als barockes Fachwerkgebäude erbaut. Sie diente dem jeweiligen Superintendenten als Wohn- und Arbeitsplatz. Den Krieg überstand das Gebäude weitgehend schadlos, 1989 wurde der Versuch unternommen das Gebäude zu sanieren. Dieser Versuch scheiterte finanziell und fachlich, dass Gebäude war seit 1990 wieder dem Verfall preisgegeben. Das Gebäude wurde im Jahr 1999 von Maria Meyer-Reckers erworben und in nur 9 Monaten denkmalgerecht saniert.
Große Teile des Fachwerks und der Holzeinbauteile waren unwiederbringlich verloren, durch den jahrelangen Leerstand konnte sich der Echte Hausschwamm ungehindert ausbreiten.
Mit adäquaten Baustoffen wie Lehm wurde der Innenausbau durchgeführt, konstruktiv, raumklimatisch und ökologisch ein idealer Baustoff.
2001 wurde das Gebäude nach 11 Jahren Leerstand wieder bezogen. Es beherbergt heute unter anderem das Büro von Reckers Architekten.

  • Bauzeit 2000-2001